Aus dem Leben in Varanasi

 

Seit 2004 wird die Schule von Sr. Jyotika geleitet. Sie hat dieses große Projekt in die nächste Generation geführt.

Nicht nur die Kinder der Schule lernen den PC zu nutzen, auch die Patenschaften sind am PC erfasst. So besteht jetzt jederzeit die Möglichkeit, Informationen über den Erfolg und den Werdegang des jeweiligen Patenkindes abzurufen.

Unter Sr. Jyotika ist ein weiterer Schwerpunkt an der Schule u.a. der Tanz und das Schauspiel geworden. Die Kinder haben große Freude daran und zeigen sich sehr geschickt.

Die Schwestern in Varanasi berichten voll Freude, wie  besonders erfolgreich ihre Schüler und Studenten sind. „Sehr gut“ ist eine geradezu selbstverständliche Benotung für die Schüler von Jeevan Jyoti.

Nach der Grundschule in Jeevan Jyoti besuchen die meisten Kinder bis zur Matura verschiedene öffentliche Schulen in Varanasi, die sie mit sehr gutem Erfolg oder gar mit Auszeichnung bestehen.

Etliche studieren bereits an Universitäten, wo sie vollkommen selbstständig leben. Beispielsweise ist Silvie, die mit einer Gruppe im Jahr 2001 Wien besuchte, bereits Professorin an einer Universität.

In die Jeevan Jyoti-Schule werden nun ausschließlich Mädchen aufgenommen.

150 km südlich von Varanasi wurde eine neue Schule für Buben gegründet. Der Grund hiefür sind religiöse und kulturelle Aspekte.

In Varanais wird darauf geachtet, wie sich die geförderten Menschen weiterentwickeln. Es ist wichtig, dass sie sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können, ohne betteln zu müssen.

So betreibt ein blinder Mann eine kleine Hühnerfarm und schafft sich seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Eiern, ein anderer Mann erzeugt Kerzen.

Sehbehinderte Mädchen, die die Hauswirtschaftsschule besuchten, sind begehrte Frauen zur Gründung einer Familie, denn sie können wirtschaften, umgehen mit Geld, können kochen, waschen und nähen.

Heimische Arbeitgeber bevorzugen Schüler aus der Jeevan Jyoti -Schule, da sie zuverlässig, fleißig und sehr gut ausgebildet sind.